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Spezialgebiete: Stimmungsbilder, Zeitraffer, Retusche, Bildbearbeitung

Meinen ersten Film habe ich mit 12 Jahren zum Entwickeln gebracht. Das Ergebnis der Aufnahmen war überraschend schlecht. Ich wusste, das geht besser. Mein Vater kaufte mir diverse Bücher über Fotografie. Mit Übung und Leidenschaft machte ich mit 14 recht schöne Bilder. Und dann überholte mich der Rest des Lebens. Die Fotografie lag seitdem über 20 Jahre auf Eis. Erst als ich anfing Natur- und Zeitrafferaufnahmen zu drehen, war auch die Zeit zum Fotografieren wieder da. Irgendwie geht das auch ineinander über; viele Zeitraffer drehe ich mit digitalen Fotoapparaten, um die maximale Auflösung und Farbtiefe zu erhalten.

bei den schier endlosen Wildblumenwiesen im Engadin Kein Golf - der Sport nennt sich Ausrüstung schleppen geschafft - und der Kran steht Zur Not geht's auch ohne Sackkarren Hurra! Ein Bach... und jede Menge Steine als Gegengewichte. Kameraslider - den Kontroller einstellen Traumtag im Engadin am selben Bach im Sommer. Der Sonnenschirm ist Teil der Ausrüstung - nur für den Hund. Aufbau einer Nachtaufnahme über dem Gletscher Weit und breit kein Mensch. Hier kann ich die Kamera beruhigt alleine über Nacht laufen lassen. Diese Eichhörnchen sind sowas von hektisch, wie soll man da scharfstellen? endlich hält einer stil. oh - ein Schnorrer Der DSLR Videooptimierer: Ninja Blade mit 10bit Prores Ausnahmsweise an der Leine: bei Eichhörnchen still zu halten, ist fast unmöglich mootools gallery lightboxby VisualLightBox.com v6.0

Die einfachste Variante der Naturfotografie ist das Foto, einmal klick - wenn es nicht passt - einfach nochmal. Bewegte Aufnahmen erfordern etwas mehr Konzentration. Je länger eine Einstellung ist, umso mehr Faktoren gilt es zu berücksichtigen. Und damit kommen wir zum Zeitraffer. Vor Beginn der Aufnahme muss ich an alles denken. Wenn die Zeitrafferaufnahme läuft, kann man nichts mehr ändern, ohne die Aufnahme zu zerstören. Einen Zeitraffer zu drehen, kann man damit vergleichen, dass man ein Foto macht und nur einen Versuch hat. Dazu kommt, dass sich der Inhalt des Motivs über Stunden ändert: Himmelskörper wandern in/aus dem Bild oder es kann auch sein, dass der Bildinhalt aus dem Schärfebereich wandert, z.B.: Blumen richten sich auf, Schnee schmilzt. Ändern können sich auch die Umgebungs-bedingungen: der Boden wird mit der wärmenden Sonne weich, dadurch sinkt das Stativ ein, was im Zeitraffer aussieht wie ein Tanz der Kamera. Nachts kann das Objektiv beschlagen, sogar einfrieren.

Oft werde ich gefragt: “war das so in echt oder hast du daran was gemacht”. Abgesehen von der üblichen Retusche von Flecken,  Rauschentfernung und Farbkorrektur sind die Fotos so, wie die Kamera sie aufgenommen hat. Eine Aufnahme enthüllt oft eine Perspektive, die man so sonst nicht so gesehen hätte.